Winterthur - Israel, Phönix aus der palästinensischen Asche
Haus der Solidarität Nord-Süd, Steinberggasse 18
Zwei Abende mit Marlène Schnieper
Israel, Phönix aus der palästinensischen Asche
28.1. 2026 Haus der Solidarität Nord-Süd Vortrag mit Bildern
4. 2. 2026 Kino Cameo Film No Other Land
Weshalb sich die «Nakba» tief ins Gedächtnis des palästinensischen Volkes eingegraben hat und wie sie bis heute im Alltag und in der Politik diesseits und jenseits der Grünen Linie nachwirkt, das erläutert die Journalistin Marlène Schnieper an einem ersten Abend in einem Vortrag mit Bildern.
Marlène Schnieper lebte von 2006-2011 in Tel Aviv und berichtete von dort für den «Tages-Anzeiger» und andere Medien über Israel und die Palästinensergebiete.
2012 erschien von ihr im Rotpunktverlag in Zürich das Buch «Nakba – die offene Wunde. Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und die Folgen».
Israel/Palästina – die verdrängte Geschichte wirkt nach.
Das entsetzliche Massaker der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 an israelischen Zivilistinnen und Zivilisten hat in der jüdischen Bevölkerung nicht nur in Israel, sondern in der ganzen Welt die Traumata des Holocaust und früherer Pogrome wieder belebt. Die Rache Israels an den mehr als zwei Millionen Palästinenserinnen und Palästinensern, die im Gazastreifen auf kleinstem Raum zusammengepfercht sind, sprengte alle bisherigen Dimensionen.
Die Schlacht, zu der die Regierung Netanyahu mit ihren rechtsextremen Ministern rief, weckte Erinnerungen an die «Nakba» von 1948, die palästinensische Katastrophe, die über die arabischen Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der Staat Israel gegründet wurde. Der Nahostkonflikt ist in neuer Heftigkeit entflammt.
Möglichen Ursachen wollen wir an diesen zwei Abenden nachgehen.
Alle Daten
- Mittwoch, 28. Januar 2026 20:00




